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am 3. Juli

Innbrucker Grüne wollen gut vorbereitet für die 2. Coronawelle sein

Dejan Lukovic - "Gesundheitsstadtrat Anzengruber muss Maßnahmenplan für die nahe Zukunft vorlegen."


In der letzten Gemeinderatssitzung haben die Innsbrucker Grünen einem Antrag zur Evaluierung des Krisenmanagments während der ersten Coronawelle zugestimmt. Gleichzeitig wurde von Grüner Seite ein Ergänzungsantrag eingebracht, der vor allem auf die unmittelbare Vorbereitung einer möglichen zweiten Welle der COVID 19-Pandemie in Innsbruck abzielte, der jedoch keine Mehrheit fand, obwohl es schon in Wien und Oberösterreich wieder vermehrt zu Infektionen kommt. Für den grünen Gemeinderat Dejan Lukovic ist es daher klar, dass man nicht nur auf die Ergebnisse der Evaluierung warten kann, weshalb er nun eine Dringende Anfrage an Gesundheitsstadtrat Johannes Anzengruber stellt, die Klarheit über die geplanten Vorbereitungen bringen soll: "Die aktuellsten Entwicklungen im In- und Ausland bereiten uns Sorgen ob einer möglichen zweite Corona-Welle in Innsbruck. Die Vorbereitung der entsprechenden Maßnahmen, um vor allem einen neuerlichen Lockdown bzw. eine großflächige Quarantäne zu vermeiden, ist ein Gebot der Stunde. Das ist in erster Linie die Aufgabe von Gesundheitsstadtrat Johannes Anzengruber. Eine Dringende Anfrage mit über 50 Detailfragen soll jetzt klären, wie weit mögliche Maßnahmen vorbereitet sind oder gerade geplant werden."


Besonderes Augenmerk der Dringenden Anfrage liegt darauf zu erfahren, ob schon Maßnahmen für eine mögliche zweite Welle in Vorbereitung sind oder schon vorbereitet wurden. Auch die Maßnahmen für besonders vulnerable Personengruppen müssen weitergedacht werden, damit diese bestmöglich geschützt sind ohne ihre Freiheitsrechte zu stark einzuschränken. "Wir können es uns mit Blick auf die Arbeitslosenzahlen und den Zuschussbedarf ins städtische Budget im wahrsten Sinn des Wortes nicht leisten, einen zweiten Lockdown zu verordnen. Gerade deshalb muss umso besser darauf geachtet werden, dass besonders vulnerable Gruppen bestmöglich geschützt und die Freiheitsrechte aller gewahrt werden", fordert Lukovic gerade hier von Anzengruber abschließend die nötigen sozialen Maßnahmen, damit alle Innsbrucker*innen gut durch die mögliche zweite Pandemie-Welle kommen können.