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am 27. Februar

Gute Luft wichtiger als freie Fahrt

Georg Willi - Der Wind dreht – deutsches Gericht schränkt Dieselfahrzeuge ein

„Gute Luft zum Atmen ist ein Grundrecht! Die Sicherstellung dieser 'guten Luft' war Gegenstand des öffentlich mit großem Interesse verfolgten Gerichtsverfahrens in Deutschland“, berichtet der grüne Bürgermeisterkandidat Georg Willi. „Und wieder ist – nach dem EuGH – ein Urteil gefällt worden, das Dieselfahrverbote zugunsten der Gesundheit möglich macht. Das ermutigt uns Grüne einen neuen Vorstoß für die Beseitigung des Dieselprivilegs zu machen. Niemand versteht nämlich, wieso Diesel als Schadstoffschleuder steuerlich gegenüber Benzin bevorzugt wird.“

„Auch wenn dieses Urteil keine rechtlichen Auswirkungen in Österreich haben wird: Ich will mich in Innsbruck, einer Stadt im Luftsanierungsgebiet, mit aller Kraft für mehr umweltfreundlichen Verkehr einsetzen. Mein Verkehrsprogramm wird zwei Schwerpunkte haben: die Beschleunigung des öffentlichen Verkehrs, vor allem durch 'Sofortgrün' an den Ampeln, damit Straßenbahn und Bus schnell weiterkommen. Das macht Öffi-Fahren zusammen mit günstigen Tarifen sehr attraktiv“, ist Willi überzeugt. „Das andere ist der Ausbau des Radwegenetzes nach dem Motto: 'Innsbruck muss Utrecht werden‘. Utrecht in Holland gilt nämlich als Fahrradhauptstadt Europas mit 48 % Radanteil an allen Wegen“, hat Willi visionäre Ziele. „Radfahren ist emissionsfrei, leise und platzsparend – und außerdem gesund“, macht Willi Lust auf mehr Drahtesel in Innsbruck.

Mit der Umsetzung seines grünen Programms, höre sich - so Willi - das Autostauen in Innsbruck weitgehend auf. „Zusammen mit dem Innsbrucker Energie-Entwicklungsplan, der uns Schritt für Schritt von Öl und Gas wegbringt, wird die Luft in Innsbruck spürbar sauberer und besser werden!“
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