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am 28. September

Feuerwerk: Stadt soll mit gutem Beispiel vorangehen

Thomas Lechleitner - Silvester soll keine Belastung für Mensch, Tiere und Umwelt sein


„An Silvester feiern wir den Neuanfang, doch an der Tradition des Böllerns wird krampfhaft festgehalten. Es ist keine Überraschung wenn am 31.12. sämtliche Luftqualitäts-Messstellen eine bedenkliche Feinstaubbelastung melden“, so der stellvertretende Klubobmann der Innsbrucker Grüne. „Private Feuerwerke sind schon lange verboten - leider merkt man das in der Silvesternacht kaum“, so Lechleitner.

„Damit der Lärm, der für viele ältere und kranke Menschen sowie kleine Kinder eine Belastung ist, weniger wird, sollte die Stadt mit gutem Beispiel vorangehen.“  Jede*r könne dazu beitragen, dass der Jahreswechsel für Umwelt, Mensch und Tiere weniger belastend vonstatten geht. Lechleitner bezieht sich auf die zahlreich vorhandenen Möglichkeiten wie Lasershows, Pyrotechnik, Lichtinstallationen und vieles mehr: „Das alles ist optisch mindestens ebenso beeindruckend. Es entfallen jedoch die allseits bekannten negativen Auswirkungen.“


„Nicht zu vergessen: Vor allem Wild- und Nutztiere, aber auch Katzen und Hunde leiden sehr stark unter dem für sie ungewohnten Knall- und Blitzlichtgewitter, das oft stundenlang andauert“, appelliert Klubobfrau Renate Krammer-Stark aus eigener Erfahrung an die Vernunft der Innsbrucker*innen. Nicht ohne Grund ist bei Tierheimen und Zoos, aber auch privaten Tierhalter*innen, Silvester auch als „Horrornacht“ bekannt.