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am 27. Mai

Coronakrise erfordert Europäische Solidarität

Georg Willi - Österreich profitiert stark von der Union und muss jetzt helfen.


Ganz einer Meinung mit dem ehemaligen Koordinator der Eurozone Thomas Wieser, der sich heute medial geäußert hat, ist Bürgermeister Georg Willi. „Kredite wären laut Wieser in vielen Fällen ein Verschieben der Insolvenz. Die Krise hat Regionen und Länder in Europa ganz unterschiedlich getroffen“, so Willi, „jetzt müssen wir nicht nur Erfahrungen austauschen sondern auch jene unterstützen, die von der Krise stärker betroffen sind.“ Österreich und speziell Tirol benötigen als Exportländer und Urlaubsdestinationen einen starken Binnenmarkt, ist der Bürgermeister der Tiroler Landeshauptstadt überzeugt.

„Heute kommt der Vorschlag der Kommission zur Bewältigung der Krise. Wenn Europa zusammensteht und gemeinsam Lösungen findet, ist das zu schaffen“, meint Georg Willi. „Österreich profitiert mit am Meisten von der EU seit dem Beitritt 1995. Gerade deswegen ist für mich der bisherige Kurs von Bundeskanzler Kurz wenig nachvollziehbar.“ Es brauche nicht „Lagerdenken und Einmauern“ sondern „Solidarität und echte Hilfe“. Wie Wieser ist auch Willi der Meinung, dass es finanzielle Stützen braucht und nicht nur Kreditfinanzierungen.