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am 28. März

Grüne wollen klaren Weg für gute Luft weitergehen

Uschi Schwarzl, Marcela Duftner - „Lebensqualität hat Vorrang".


Innsbruck ist eine stark wachsende Stadt mit begrenzten räumlichen Ressourcen. Wir wollen kostengünstige und ökologische Mobilität für die Bürger*innen gewährleisten und gleichzeitig das Verkehrsaufkommen, die Schadstoff- sowie Lärmbelastung langfristig reduzieren. Wir verpflichten uns zur nachhaltigen Optimierung der städtischen Verkehrsinfrastruktur, zum Ausbau der Fußwege, öffentlicher Verkehrsmittel und Radwege, Begegnungszonen und alternativen Fortbewegungsformen: Diese beiden Sätze sind dem Innsbrucker Koalitionsabkommen zwischen Grünen, Für Innsbruck, ÖVP und SPÖ vorangestellt – und für die grüne Stadträtin Uschi Schwarzl der rote Faden durch ihre Mobilitätspolitik. Zu Beginn der Aktuellen Stunde hält Gemeinderätin Marcela Duftner fest, dass die Schadstoffwerte in der Innsbrucker Innenstadt zwar knapp unter den gesetzlichen Grenzwerten liegen, ab denen massive Maßnahmen erforderlich sind – aber eben nur knapp: Nur dank des gesetzlichen Toleranzwerts sind in den innerstädtischen Messstellen in der Fallmerayer- und in der Andechsstraße die gesetzliche erlaubten Höchswerte nicht überschritten. Die Stickstoffwerte sind vergleichbar mit jenen an der Autobahn in Imst. „Deswegen ist das Bekenntnis und das konsequente Arbeiten an guten Alternativen zum Schadstoffverursacher Nummer eins, dem PKW, so wichtig“, betont Marcela Duftner.

Mobilitätsstadträtin Uschi Schwarzl zählt vergangene Maßnahmen auf und stellt weitere in Aussicht: „Ich halte die dank der Weitsicht der Innsbrucker Stadtpolitik gebaute Tram und Regionalbahn trotz ihrer überstandenen Kinderkrankheiten für einen ganz wichtigen Baustein für gute Luft in Innsbruck. Ich bin überzeugt davon, dass die Attraktivierung des öffentlichen Verkehrs durch dichtere Takte und günstige Tarife beim Hereinfahren nach Innsbruck in Kombination mit einer konsequenten Bewirtschaftung des Parkraums, zu Erfolgen für die Innsbrucker Luft führt. Und wir werden auch in Zukunft auf Reduktion und Entschleunigung des Autoverkehrs und damit an der Lärm- und Schadstoffquelle ansetzen, anstatt Frequenz und Tempo beizubehalten und neue Mauern und Verbauungen aufzustellen.“ Die ge- und verstärkte Fuß/Radkoordination ist auf dem besten Weg, bald erste sichtbare Spuren zu hinterlassen und als nächster kleiner Schritt für weniger Verkehrschaos und für mehr Öffi-Nutzung sei die im Frühjahr startende Parkraumbewirtschaftung auf der Hungerburg genannt. Im kommenden Umweltausschuss wird StRin Schwarzl das Maßnahmenpaket „sicher30“ präsentieren und hofft in wenigen Wochen schon die ersten neuen 30er-Zonen verordnen zu können. „Innsbruck hat sich auf einen klaren Weg für gute Luft begeben – und den werden wir ganz sicher weitergehen“, sagen die beiden grünen Mandatarinnen abschließend.