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am 15. November

Streiten ist das eine, lösen das andere

Georg Willi - Willi: Mit Reden kommen Leut' z’sammen! "Es ist Teil unseres Lebens, dass Menschen streiten. Entscheidend für mich ist der Umgang damit, im konkreten Fall der Streit zwischen dem grünen Gemeinderatsklub in Innsbruck und GR Mesut Onay.

Ich nehme es in die Hand, diesen Streit beizulegen. Dafür führe ich Gespräche mit allen Beteiligten und bringe sie an einen Tisch. Das hat gestern begonnen, das setze ich fort", erklärt Willi.

Details aus den einzelnen vergangenen und zukünftigen Treffen werde es keine geben. Die bisherigen Gespräche seien allesamt konstruktiv verlaufen. "Ein Streit innerhalb der Innsbrucker Grünen kann vielleicht öffentlich ausgetragen werden, aber man kann ihn nicht öffentlich lösen. Darin sind sich alle einig", so Willi, der sich für die Gesprächsbereitschaft aller Beteiligten bedankt. „Jeder wird einen Schritt auf den anderen zugehen müssen. Inwiefern alle dazu bereit sind, werden wir sehen“, sagt Willi. Ein erster sei jetzt erfolgt. Der Innsbrucker Gemeinderatsklub nimmt die öffentliche Aussage 'Hinweise, dass 2005 kein Einzelfall war, können wir nicht entkräften' mit dem Ausdruck des Bedauerns zurück. „Ich bedauere, dass es dazu gekommen ist und bin froh, dass wir das rasch aus der Welt schaffen konnten und Mesut Onay die Entschuldigung des Klubs für diese Formulierung angenommen hat“, so Willi.

In Bezug auf den Status Quo hält Willi fest, dass es letztlich keinen Beschluss des Innsbrucker Klubs auf einen Ausschluss gab. Dennoch werde Mesut Onay nicht mehr Teil des Klubs sein. Darauf habe man sich gemeinsam verständigt.​