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am 19. Jänner

Stabilität ist jetzt die einzig richtige Wahl

Georg Willi, Renate Krammer-Stark - Vize-Bürgermeister*innenwahl: Grüne wählen Kandidatin aus der Koalition und erwarten sich das auch von FI und ÖVP.


In mehreren umfangreichen Gesprächen hat Bürgermeister Georg Willi seit fünf Wochen versucht, die nach der Abberufung von Uschi Schwarzl uneinige Innsbrucker Stadtkoalition wieder auf Schiene zu bringen. „Ich bin überzeugt, dass die Innsbruckerinnen und Innsbrucker gerade jetzt wenig Verständnis für politische Streitereien haben“, hält Bürgermeister Georg Willi fest, „um für die Stadt arbeiten zu können ist allerdings Stabilität im Gemeinderat und Stadtsenat erforderlich.“ Am Donnerstag steht die Wahl einer*eines neuen Vizebürgermeister*in und die Ressortverteilung auf der Tagesordnung.


Die Innsbrucker Grünen seien zu weitreichenden Zugeständnissen bereit, erklärt Willi: „Die Pandemie, der dritte Lockdown und die kommende schwere Finanzkrise für die Stadt verpflichten uns alle zur Kooperation. Gerade deswegen waren wir auch bereit, Einschnitte in Kauf zu nehmen, die für uns Grüne nicht leicht sind.“ Neben einem Kommunikationspaket bieten die Innsbrucker Grünen an, das Straßen- und Verkehrsrecht bei Bürgermeister Willi zu belassen.


Die Innsbrucker Grünen haben bereits zu Beginn der Verhandlungen deklariert, dass sie für SP-Stadträtin Mayr, die Kandidatin aus der Koalition, stimmen werden. Ein solches Bekenntnis fehlt von FI und ÖVP bis heute. Stadträtin Mayr ist als Kandidatin aus der Koalition die logische Wahl – außer man hat kein Interesse daran, die Koalition weiter zu führen, um im Sinne der Bürger*innen für Stabilität zu sorgen.


„Der Kandidat der FPÖ, Markus Lassenberger, kann für FI und ÖVP keine Alternative sein“, ist sich die grüne Klubobfrau Renate Krammer-Stark sicher. „Das würde bedeuten, dass ein Kandidat der Opposition, noch dazu einer Partei, die mehr als fragwürdige Positionen einnimmt, der Kandidatin aus der Koalition vorgezogen würde. Seine Wahl wäre demnach der direkte Weg in die Instabilität – und das inmitten einer Pandemie und Wirtschaftskrise!“ Der konstruktive, der eigentlich logische Weg wäre klar – diesen und keinen anderen gelte es zu beschreiten. „Das personelle Angebot und die Zugeständnisse der Grünen bleiben aufrecht und wir suchen bis zuletzt das Gespräch.“