Bezirkegruene.at
Navigation:
am 17. Oktober

ÖOC - Schimpftiraden gegen Bevölkerung

Georg Willi, Uschi Schwarzl - "Die Tiroler*innen derart anzupatzen ist eines Vereinspräsidenten unwürdig." Mit Unverständnis reagieren die Innsbrucker Grünen auf die alles andere als wertschätzenden Aussagen von ÖOC Präsident Karl Stoss gegenüber der Tiroler Bevölkerung.

"Die Bürger*innen haben sich bewusst gegen Olympia entschieden. Das müssen sich die Wähler*innen weder vorhalten, noch sich dafür anpatzen lassen. Was Herrn Stoss zu derartigen Aussagen hinreißen hat lassen, muss er jetzt beantworten, denn das ist eines höchsten Vereinsrepräsentanten absolut unwürdig", fordert der Grüne Bürgermeisterkandidat Georg Willi. ÖOC-Präsident Stoss warf den Bürger*innen Informationsverweigerung vor. Er mutmaßte, dass es den Leuten zu gut gehe und bezeichnete die Einbindung der Bevölkerung als Fehler. Als Gipfel der Schimpftiraden warf Stoss der Bevölkerung vor ‚über alles zu schimpfen, aber nichts beizutragen, um etwas zu ändern.‘

„Ich bin - wie Karl Stoss selbst - erfreut, dass er seine Karriere nicht in der Politik sieht. Einer Bevölkerung das Wahlrecht abzusprechen, weil die Leute nicht im gewünschten Sinne abgestimmt haben, ist genau die Abgehobenheit, die wir dem IOC immer vorgeworfen haben. Auch wir Grüne haben einen schmerzlichen Weckruf erhalten, aber anstatt die Wähler*innen und ihre Entscheidung madig zu machen, sehen wir darin einen deutlichen Auftrag, uns das Vertrauen der Menschen Tag für Tag immer wieder aufs Neue zu erarbeiten."

Klubobfrau Uschi Schwarzl ergänzt: "Gerade diese Reaktion des ÖOC bestätigt unsere Erleichterung über die Absage an Olympische Winterspiele. Reaktionen wie diese sind der Stoff, aus denen NEINs produziert werden und das ist gut so.“ ​