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am 19. Februar

Innsbrucker Grüne beglückwünschen designierten ÖVP-Vizebürgermeister Hannes Anzengruber

Renate Krammer-Stark - Wir erwarten uns viel Schwung für das Sozialressort.


Die Wogen in der Innsbrucker ÖVP scheinen sich geglättet zu haben und die Rückkehr zu sachpolitischen Themen möglich. Mit seiner Ankündigung, die Arzler Alm zugleich mit seiner Wahl zum Vizebürgermeister in der Gemeinderatssitzung am 27. Februar an die Stadt zurück zu geben, ist der Weg an die Spitze der Innsbrucker ÖVP für Hannes Anzengruber frei. Die Klubobfrau der Innsbrucker Grünen, Renate Krammer-Stark, begrüßt, "dass Hannes Anzengruber damit auch wirklich alle im koalitionären Arbeitsübereinkommen festgelegten Ressorts übernehmen kann. Wichtig ist uns Innsbrucker Grünen besonders, dass eine saubere Politik gemacht wird. Und so ist es essentiell, dass bei Anzengruber als Chef der städtischen Almen auch in Zukunft nicht der geringste Verdacht einer Befangenheit nach Stadtrecht entsteht!" 

Inhaltlich warten nach Meinung der Innsbrucker Grünen dennoch die größeren Herausforderungen im Sozialbereich. Als Vorsitzende des Sozialausschusses der Stadt Innsbruck freut sich Klubobfrau Krammer-Stark deshalb über den neuen Schwung, den der neue Sozialstadtrat hoffentlich mitbringt, um nicht nur die laufenden, sondern besonders auch die Projekte in Warteposition anzugehen: "Ich erwarte mir, dass Hannes Anzengruber den Beteiligungsprozess zur Erstellung des 1. Innsbrucker Sozialplans konsequent weiterführt. Ebenso müssen wir uns weiter mit dem Thema Drogenkonsumraum und generell der Versorgung von Menschen mit Suchterkrankung intensiv befassen. Dazu gehört für uns auch eine Verbesserung der Situation rund um die Mentlvilla, sowohl für die Anrainer*innen als auch für die Nutzer*innen. Und nicht zuletzt sind Angebot und Durchlässigkeit der Einrichtungen für Menschen, die von Wohnungslosigkeit betroffen sind, seit Jahren auf der Agenda."