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am 3. September

Grüner Dank aus Innsbruck an Wiens Vize­bürger­meisterin Maria Vassilakou

Georg Willi, Uschi Schwarzl, Renate Krammer-Stark - Maria hat den Weg für Grüne in Regierungen geebnet und Wien verändert

Nach acht Jahren als Vizebürgermeisterin hat gestern die Grüne Nummer eins in Wien, Maria Vassilakou, erklärt, nicht mehr als Spitzenkandidatin in die nächste Wahl gehen zu wollen. "Die Grünen mit Maria Vassilakou an der Spitze haben in Wien vieles im Bereich Umwelt und Mobilität verbessert und anderes wie die soziale Absicherung etwa mit einer menschenwürdigen Mindestsicherung bewahrt", sagt Innsbrucks Bürgermeister Georg Willi. Nach der schwarz-grünen Regierung in Oberösterreich war die rot-grüne Stadtregierung in Wien die zweite grüne Regierungsbeteiligung auf Landesebene, Vassilakou habe wichtige Pionierarbeit für die Grünen geleistet. "Einige der erfolgreichsten Projekte, die Nachahmung gefunden haben, sind zum ersten Mal von Grünen in Wien ausprobiert worden", sagt Innsbrucks Bürgermeister.

 

Mobilitätsstadträtin Uschi Schwarzl unterstreicht die grünen Erfolge bei der Stärkung des öffentlichen Verkehrs und des Radverkehrs und bei der Steigerung der Lebensqualität. "Das erste 365-Euro-Ticket ist in Wien umgesetzt worden, das war ein Vorbild für Vorarlberg, Tirol und demnächst auch in Salzburg. Die großräumige Bewirtschaftung von Parkraum und damit Entlastung der Anrainer*innen und Erhöhung der Frequenz zu Gunsten der Wirtschaftstreibenden ist von Maria Vassilakou umgesetzt worden. Die Umgestaltung der Mariahilferstraße von einer Straße in eine Fußgänger*innenzone und Begegnungszone, bleibt als Beleg für viele anderen Städte, dass autoreduzierte und -freie Zonen machbar sind und von den Menschen gerne angenommen werden."

 
Dass Maria Vassilakou auch als soziales Gewissen fungierte und mit den Wiener Grünen unter anderem für die Willkommenskultur und starke Ausbildungsimpulse für Flüchtlinge garantiert hat, daran erinnert die grüne Klubobfrau Renate Krammer-Stark: "Bei der Mindestsicherung hat Wien keinen Cent gekürzt, sondern zusätzliches Geld für Bildung und Ausbildung zur Verfügung gestellt, während die schwarz-blauen Bundesländer verfassungswidrige Kürzungen durchzuboxen versucht haben." Für weitere Projekte, die die Wiener Vizebürgermeisterin bis Juni 2019 noch umsetzen will - mehrere Verkehrsberuhigungsprojekte und der Bau von 20.000 neuen Wohnungen – wünschen die Innsbrucker Grünen der Wiener Vizebürgermeistern alles Gute und viel Durchhaltevermögen. "Was Maria Vassilakou in Wien angepackt hat, hat die Lebensqualität für die Wienerinnen und Wiener verbessert. Das hat großen Respekt verdient", sagt Bürgermeister Georg Willi abschließend.​