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am 3. April

Gibt es auch bei der FPÖ Tirol eine Identitären-Zelle?

Dejan Lukovic, Gebi Mair - Grüne wollen Offenlegung über Unterschlupf der Rechtsextremen.


Nachdem Verbindungen des Christchurch-Attentäters zu österreichischen Identitären aufgeflogen sind und diese wiederum mit der FPÖ Verbindungen haben, wollen die Tiroler Grünen nun eine vollständige Offenlegung von den Freiheitlichen in Tirol. „Gibt es auch bei der FPÖ Tirol eine Identitären-Zelle?“, fragt sich Klubobmann Gebi Mair nach den Erkenntnissen aus Linz und Graz. Dort ist bisher bekannt, dass den Identitären von der FPÖ Unterschlupf gewährt wurde. Ein ständiger Austausch ist naheliegend. Gewisse Hinweise gebe es auch in Tirol, wie die Tiroler Tageszeitung heute berichtet. So zeigen sich enge Verbindungen von ranghohen FPÖ Funktionär*innen mit Personen aus dem Umfeld der Schweinskopf-Affäre. Verschiedene Personen, die bei der Zusammenkunft anwesend waren, dürften hier identisch gewesen sein, aber noch mehr.


„Wie viele Treffen heutiger FPÖ-Landtagsabgeordneter und Bundesräte gab es mit Identitären?“, verlangt der Grüne Klubobmann Gebi Mair Auskunft von FPÖ Chef Abwerzger. Dass die Abgeordneten Ranzmaier und Achhorner hier direkte Kontakte gepflegt haben sollen, sei für ihn erschreckend.


Auch der Innsbrucker Grüne Gemeinderat Dejan Lukovic sieht offene Fragen: „Ich bin der Ansicht, dass Markus Abwerzger persönlich erklären sollte, ob Identitäre für ihn oder die Partei gearbeitet haben. Spätestens jetzt ist eine Offenlegung dringend geboten.“ Für die Grünen Dejan Lukovic und Gebi Mair ergibt sich außerdem die  Frage, ob die Tiroler Freiheitlichen den Identitären wie in Graz und Linz Unterschlupf geboten hat. Ebenso klar ist ihre Forderung: „Markus Abwerzger muss alle Verbindungen zwischen FPÖ-Mitgliedern und Identitären kappen. Wie er das machen will, geht spätestens seit den Verbindungen des Christchurch-Attentäters nach Österreich auch die Öffentlichkeit etwas an und nicht nur mehr die Freiheitliche Partei selbst.“