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am 17. November 2016

Gemeinderat lehnt Schlafverbot für Obdachlose in Innsbruck ab

Uschi Schwarzl, Kathrin Heis, Renate Krammer-Stark - Schwarzl, Heis & Krammer-Stark: Ein Sieg der Vernunft und eine Aufgabe für die Zukunft

Der Innsbrucker Gemeinderat hat das im Stadtsenat von Für Innsbruck und ÖVP beschlossene Schlafverbot für Obdachlose in Innsbruck nach langer Diskussion in den Abendstunden des 17. November abgelehnt. „Wir freuen uns, dass das Verbot schließlich doch abgelehnt wurde“, ist die Grüne Klubobfrau Uschi Schwarzl erleichtert, „auch wenn von FI und VP verzweifelt versucht wurde, die FPÖ doch noch zu einer Zustimmung zu bewegen.“

„Die Ablehnung des Verbots erledigt aber natürlich nicht die Problematik, dass in Innsbruck zu viele Menschen auf der Straße übernachten müssen“, blickt Kathrin Heis nach vorne. „Der Start der Notschlafstelle am Schusterbergweg ist ein erster wichtiger Schritt, weitere müssen folgen“, so Heis im Hinblick auf die Forderung nach einer ganzjährigen Notschlafstelle. „Was wir brauchen, ist eine sinnvolle Ergänzung des Angebots für Menschen ohne Obdach. Dazu gehören auch ein Angebot für wohnungslose Familien und unbürokratische Lösungen wie die Öffnung der Toiletten im Stadtturm“, stellt Gemeinderätin Renate Krammer-Stark abschließend fest.