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am 20. März

Gegen Rassismus stehen heißt für alle einstehen

Zeliha Arslan - Arslan: Egal woher - Alle wünschen sich eine gute Zukunft

Seit dem Massaker von Sharpeville in Süd-Afrika, bei dem 69 Menschen bei ihrem friedlichen Protest gegen das Apartheid-Regime ihr Leben verloren, wird jedes Jahr am 21. März der International Tag gegen Rassismus der Vereinten Nationen für Solidaritätsbekundungen für Opfer und Gegner*innen von Rassismus genützt. „Der Großteil der Energie in Diskussionen wird meistens darauf verwendet herauszuarbeiten, was überhaupt als rassistisch empfunden wird und was nicht“, weiß Zeliha Arslan, die Nummer Vier auf der Liste der Innsbrucker Grünen für die Wahlen am 22. April. „Der Internationale Tag gegen Rassismus soll dabei helfen zu benennen, was rassistisch und fremdenfeindlich ist.“

Das Erkennen von Rassismus ist für Arslan nur der erste Schritt: „Gegen Rassismus zu sein heißt vor allem sich für alle in einer Gesellschaft einzusetzen! Denn eine trennende Gesellschaft lähmt sich selber. Egal welcher Herkunft Menschen sind: Wenn ich nach ihren Wünschen frage, kommen meist ganz ähnliche Antworten“, so Arslan. 

Valentina aus Bulgarien wünscht sich, „dass unsere Kinder in einer sicheren friedlichen und glücklichen Gesellschaft aufwachsen“, Daniela aus Deutschland, „dass alle Menschen mit der ihnen zustehenden Würde behandelt werden“. Auch Nazife aus der Türkei will, „dass alle Kinder eine gute Bildung und ein erfülltes Leben haben“ und Doris aus Österreich „will eine Gesellschaft in der grenzenlose Menschlichkeit gelebt wird“. ​