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am 28. Oktober

Doppelte Grüne Verwunderung über rote Politik gegen Innsbruck

Dejan Lukovic - Das ist rote Politik gegen Innsbruck, die uns die SPÖ-Fraktion erst einmal erklären muss.

Gleich doppelt hat die SPÖ in den letzten Tagen bei den Innsbrucker Grünen für Verwunderung gesorgt: Im Zusammenhang mit dem knappen Innsbrucker Budget hat Bürgermeister Georg Willi darauf hingewiesen, dass die Stadt Innsbruck Nettozahlerin in den Gemeindeausgleichsfonds des Landes Tirol ist, während das einwohnermäßig fast um die Hälfte größere Innsbruck-Land hier Nettonehmer sei. „Diese Ungerechtigkeit ist aber noch nicht genug, appelliert doch SPÖ-Landeschef Dornauer postwendend, Innsbruck nicht mehr Geld vom Land zu geben“, ärgert sich Finanzausschussmitglied Dejan Lukovic. „Das ist rote Politik gegen Innsbruck, die uns die SPÖ-Fraktion erst einmal erklären muss“, sagt Dejan Lukovic. Reflexhaft werde hier „Alle gegen Willi“ gespielt, vermutet der Grüne Klubobfraustellvertreter.

Zweiter Anlass des Erstaunens ist das rote Ablehnen des gestern beschlossenen Bozner Platz-Gestaltungsprojekts. „Erst auf nachdringlichen Wunsch der SPÖ wurde das Projekt 2019 erstgereiht. Und jetzt versucht die SPÖ, das eigene Projekt zu sabotieren“, so Dejan Lukovic, der sich abschließend über das ungewohnt einheitliche Abstimmungsverhalten der Stadt-SPÖ wundert.