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am 14. Juli

Gemeinsam zu einer besseren Lösung

Uschi Schwarzl - Eine optimale Vernetzung und Taktung öffentlicher Verkehrsmittel ist ein wesentlicher Bestandteil ökologisch nachhaltiger Politik. Wir wollen allen Bewohner*innen Innsbrucks die bestmögliche und eine gleichzeitig günstige Verkehrspolitik bieten. Dies funktioniert natürlich nur mit Einbindung der Bürger*innen.

Klubobfrau Uschi Schwarzl und Vizebürgermeisterin Sonja Pitscheider mit den Vertretern der beiden Initiativen

Eine optimale Vernetzung und Taktung öffentlicher Verkehrsmittel ist ein wesentlicher Bestandteil ökologisch nachhaltiger Politik. Wir wollen allen Bewohner*innen Innsbrucks die bestmögliche und eine gleichzeitig günstige Verkehrspolitik bieten. Dies funktioniert natürlich nur mit Einbindung der Bürger*innen. Die Stadtteile Sadrach und Allerheiligen hatten die verlängerte Taktung beanstandet – die Innsbrucker Grünen haben sich um eine intensive Zusammenarbeit zwischen IVB und den Bürgerinitiativen „pro Allerheiligen“ und „Arbeitsgruppe Einzugsgebiet Sadrach“ bemüht.

Wir sind stolz darauf, dass wir folgende Ergebnisse aus der Zusammenarbeit präsentieren können:​

Linie O, bzw. 3 ab dem 10. dezember 2017


Die​ Linie 3 wird bis zur Peerhofsiedlung bzw. Technik West verlängert und fährt im 10 Minuten-Takt. Die Linie O verkehrt weiterhin vom O-Dorf bis zum Fürstenweg im 5 Minuten-Takt, wovon jeder zweite Bus in 10 Minuten-Takt bis Allerheiligen fährt. Dadurch bleibt im Stamm der 5 Minuten-Takt erhalten und Allerheiligen wird bis zum Fahrplanwechsel 2018, in einem 10 Minuten-Takt bedient (bisher 15 Min.)​

LINIE H


Durch die Umstellung 2016 auf 30 Minuten-Takt hat sich, zu der bereits bekannten Bürgerinitiative "pro Allerheiligen", eine zweite Initiative, nämlich die "Arbeitsgruppe Einzugsgebiet Sadrach" gebildet. Von den zwei Initiativen wurden unterschiedliche Forderungen bezüglich der Linie H gestellt. Die IVB hat sich im Auftrag der Stadt mit den Initiativen in zwei Workshops auseinandergesetzt, um einen Kompromiss zu finden, der beiden gerecht wird. Mit folgender Variante wären beide Initiativen einverstanden:

Die ​Linie H​ würde künftig nicht mehr in den Saggen verkehren, sondern wie folgt kurzgeführt

Allerheiligenhöfe - Großer Gott - Speckweg - Botanikerstraße - Höttinger Auffahrt - Fürstenweg - Klinik - Terminal Marktplatz - Höttingergasse - Schneeburggasse -Brandjochstraße - Speckweg - Großer Gott - Allerheiligenhöfe

Im ersten Schritt würde die Linie anstatt wie bisher im 30 Minuten-Takt, in einem 20 Minuten-Takt verkehren. Am Abend und am Sonntag würde sich der Takt von 60 auf 30 Minuten verbessern.

Durch diese Kurzführung wird für den Ast Richtung Saggen eine neue Linie eingeführt:​

NEUE LINIE B


Die neue Linie B fährt im 30 Minuten-Takt vom Hauptbahnhof über Meinhardstraße – Congress – Hofburg – Bundesbahndirektion zum Wohnheim Saggen und retour. Für die Fahrgäste des "Wohnheim Saggen" würde sich damit der Takt von 60  auf 30 Minuten verbessern.​

Fahrplanwechsel 9. Dezember 2018


Ab Dezember 2018 wird die Linie O eingestellt und  der Straßenbahnbetrieb vom O-Dorf bis zur Peerhofsiedlung aufgenommen. Die Regionalbahn wird bis zur Fertigstellung der Äste Völs und Rum, von der Haltestelle Technik West bis zur Schützenstraße über den Hauptbahnhof und retour verkehren. Die Gemeinden Rum und Völs werden zwischenzeitlich weiterhin vom T bedient. 

Nach der Betriebsaufnahme Straßenbahn und der Einstellung O entfällt der Ast nach Allerheiligen. Für die Grundversorgung dieses Stadtteils muss daher unabhängig von anderen Massnahmen ab Dez. 2018 die Linie LK in 15 Minuten-Takt von Kranebitten über Technik nach Allerheiligen verlängert werden.​

verlängerung bis technik


Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2018 soll die "kurze Linie H" bis zur Technik verlängert werden.

Da die Haltestellen Berchtoldshof und Allerheiligenhöfe bei einer Direktfahrt über die Tschiggfreystraße zur Technik nicht mehr bedient werden könnten, soll die Linie abwechselnd bis zu den Allerheiligenhöfen bzw. zur Technik geführt werden. Damit wären diese zwei Haltestellen, sowie auch Allerheiligen und die Technik, in einem 30 Minuten-Takt bedient. Im Stamm wäre ein 15 Minuten-Takt gegeben. Beide Initiativen wären damit einverstanden. 

In Bezug auf Allerheiligen und Technik würde der Fahrplan an die Schulzeiten bestmöglich angeglichen werden und damit würde der 30 Minuten-Takt auch in diesem Gebiet als ausreichend angesehen. 
Zu Schulbeginn und Endzeiten würde die Linie H auch über Sadrach führen, damit ein möglichst sicherer Schulweg in diesem Gebiet gegeben ist. Für die Verlängerung der Linie bis zur Technik im zweiten Schritt bedarf es noch einer Konzessionserweiterung, inkl. Prüfung der Streckentauglichkeit. Welche Auflagen erteilt werden, ist derzeit noch nicht abschätzbar. 
Es sind auf alle Fälle zwei zusätzliche Haltestellen zu errichten, und zwar beim Übergang von der Hörtnagl- in die Tschiggfreystraße und in Allerheiligen. Es wird auch einer technischen Lösung bedürfen, die eine Begegnung von zwei Schwerkraftfahrzeugen in der Engstelle der Tschiggfreystr. verhindern. ​

Wir wollen uns noch einmal ganz herzlich für die Kooperation bedanken und freuen uns über ein gemeinsam erarbeitetes Ergebnis!