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Millionen fürs Wohnen

Innsbruck ist eine attraktive Stadt mit guter Infrastruktur, aber beschränktem Platz. Die Kombination von Raumknappheit und großer Nachfrage sind Nährboden für Spekulation als Hauptverursacher unbezahlbarer Wohnungskosten am privaten Markt. Dem gilt es entschlossen entgegenzutreten. Unser aller Stadtleben ist dann wertvoll, wenn wir leistbare und qualitativ hochwertige Standards scha en. Dies ist wohl eine der größten Herausforderungen der Stadt Innsbruck.

Was haben wir bisher erreicht?



WOHNBAUOFFENSIVE GESTARTET


Zwischen 2012 und 2018 wurden in der größten Wohnbauoffensive seit den Olympischen Spielen 2.250 neue städtische Wohnungen geschaffen

NEUE KONZEPTE AUSGEARBEITET


​Planung eines als Begegnungszone konzipierten Kulturquartiers zwischen Herrengasse und Sillgasse

NEUES RAUMKONZEPT ERARBEITET


​Mit dem neuen örtlichen Raumordnungskonzept wird ausgehend vom Rückgrat Grünraumplanung in den nächsten 10 Jahren Raum für weitere Wohnungen, Wirtschaft, Sport & Freizeit und für Mobilitäts- & Sozialinfrastruktur geschaffen.


WAS WIR JETZT ERREICHEN WOLLEN



KONSEQUENT LEISTBAREN WOHNRAUM SCHAFFEN


Modell 50 / 30 / 20 - soll heißen 50% geförderter Wohnbau, 30%förderungsnaher Wohnbau, 20% frei nanzierter Wohnbau bei der Umwidmung größerer privater Grundstücke, damit auch die Allgemeinheit bei privaten Gewinnen profitiert.

WOHNBAUOFFENSIVE FORTSETZEN


Die Richtung ist klar, 8000 neue leistbare Wohnungen in den nächsten zehn Jahren.

RAUMORDNUNG NUTZEN


Vertragsraumordnung, Vorbehalts ächen etc. ausnutzen, um gewidmetes Bauland dem geförderten Mietwohnbau zuzuführen.

KEINE SPEKULATION MIT GEFÖRDERTEM WOHNBAU


Gemeinsam mit dem Land dafür sorgen, dass wohnbaugeförderter Wohnraum auch nach Rückzahlung des Förderdarlehens preisgebunden und somit leistbar bleibt.

ALTERNATIVE WOHNFORMEN ENTWICKELN


Wohnen neu denken: mit alternativen Wohnformen oder Wohnpat*innenschaften sollen Anreize geschaffen werden, damit zum Beispiel Senior*innen in großen Wohnungen leistbare Zimmer an Studierende vermieten, die im Gegenzug kleinere Erledigungen wie Einkäufe machen.

LEISTBARER UNIVERSITÄTSSTANDORT


Offensiv alternative Wohnräume für Studierende schaffen, die nicht über 380 Euro pro Person kosten. Mietzinsbeihilfe ab 1. Tag - Wer jetzt Unterstützung braucht, sollte sie bekommen.

WOHNEN IST GRUNDRECHT


Wir fordern erneut, dass Wohnraum, ein Gut, das jede*r braucht - den spekulativen Finanzmärkten und dem reinen Anleger*innenmarkt entzogen werden muss und für alle Wohnungen gesetzliche Mietzinsobergrenze gelten sollen.

STADTLEBEN FÖRDERN


Erdgeschoßzonen von Wohnen freihalten, damit sich Stadt(teil)leben mit Geschäften, Treffpunkten, Gastro, Kreativräumen entwickeln kann.

INNSBRUCK WEITER DENKEN


Raumordnung darf nicht an den Stadtgrenzen enden. Das Land Tirol ist für die überörtliche Raumordnung zuständig und muss tatkräftig mithelfen, dass Stadt und Umlandgemeinden gut kooperieren können.

WOHNEN IN DER ZUKUNFT


Im Sinne unseres klima- und energiepolitischen Ziels, ab 2021 schrittweise und konsequent aus Öl/Gas/Kohle auszusteigen, muss fossile Heizung und Kühlung nicht nur im sozialen, sondern auch im privaten Wohnungsneubau in Zukunft der Vergangenheit angehören. Dazu braucht es dringend landesgesetzliche Änderungen, etwa der Bauordnung.​​