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Marcela Duftner

Gemeinderätin, Ersatzdelegierte zum Landesausschuss
„Ich will durch meine Arbeit dazu beitragen, dass Innsbruck mit jedem Tag ein Stück mehr zu einer Stadt wird, in der all ihre BewohnerInnen die gleichen Entwicklungsmöglichkeiten haben – unabhängig von Herkunft oder Geschlecht.“
Marcela Duftner

listenplatz 10

Verantwortlich für

Mitglied Folgender Ausschüsse des Innsbrucker Gemeinderats

  • Ausschuss für Finanzen, Subventionen und Beteiligungen
  • Kontrollausschuss
  • Ausschuss für Stadtentwicklung, Wohnbau und Projekte
  • Ausschuss für Sport und Gesundheit

Ersatzmitglied Folgender Ausschüsse des Innsbrucker Gemeinderats

  • Rechts-, Ordnungs- und Unvereinbarkeitsausschuss
  • Ausschuss für Arbeit, Wirtschaft und Tourismus
  • Ausschuss für Bildung und Gesellschaft
  • Ausschuss für Umwelt, Energie und Mobilität
  • Ausschuss für Bürger*innenbeteiligung, Petitionen und Zivilgesellschaft


    INTERVIEW​

    ​Warum engagierst du dich politisch?

    Politische Arbeit ist eine Arbeit die nie abgeschlossen ist, sondern immer wieder neu gemacht werden muss und das finde ich sehr spannend. Jede neue Generation bringt neue Bedürfnisse, Wünsche und Ideen mit ein und somit befindet sich die Gesellschaft im stetigen Wandel. Damit  die Einwohner*innen mit der Stadtpolitik zufrieden sind, ist es wichtig, dass möglichst alle Bevölkerungsgruppen in die Entscheidungen einbezogen werden. Z.B. hat sich die Zahl der EU-Bürger*innen in Innsbruck seit 2006 fast verdoppelt. Sie machen ein Viertel der Stadt aus, tragen wesentlich zu ihrem wirtschaftlichen Erfolg bei. Ich will darauf schauen, dass solche Entwicklungen nicht übersehen werden und der „Politik des Konservierens“ entgegen wirken.​


    Was ist dein Herzensprojekt?

    Die Frauenvernetzung für Begegnung und Austausch. Es ist unglaublich, was hier in 4 Jahren des Bestehens gewachsen ist.

    Diese Prozesse voranzutreiben, Frauen zu empowern und immer mehr in allen Bereichen einzubinden, halte ich für ganz entscheidend für eine gute Zukunft der Stadt.

    Welche europäische Stadt kann Vorbild für Innsbruck sein?

    Unsere Partnerstädte Grenoble und Freiburg in Breisgau finde ich sehr cool. Wir haben viele Gemeinsamkeiten: Wie Innsbruck sind das sehr attraktive wachsende Universitätsstädte in den Alpen, mit ähnlichen Herausforderungen. Man kann viel voneinander lernen: Freiburg hat zum Beispiel autofreie Stadtteile und Grenoble kann 100%  des Bauschutts von Baustellen vor Ort recyclen.…Beide Städte werden übrigens von Grünen regiert und das sieht man ihnen an.​

    Was war deiner Meinung nach der schönste und wichtigste Grüne Erfolg der letzten 6 Jahre?

    Nach 6 Jahren im Stadtentwicklungs-Ausschuss gehe ich ganz anders durch die Stadt. Ich sehe die politischen Entscheidungen, um die wir oft sehr lange gerungen haben, sozusagen materialisiert. Ob es das Haus der Musik oder das Haus im Leben ist, die neue Stadtbibliothek, die vielen Wohnbauprojekte  oder der neue Park beim Zeughaus der im Entstehen ist...das alles ist wichtig. Für mich ist der wichtigste Erfolg aber einer, den man vielleicht auf den ersten Blick nicht sieht. Und zwar eine andere politische Kultur. Nach 6 Jahren Arbeit in einer sehr breiten Koalition ist der Umgang miteinander  bei der alltäglichen Arbeit  immer noch von Respekt und Wertschätzung geprägt. Gerade in heutigen Zeiten der zunehmenden Polarisierung,  ist das keine Selbstverständlichkeit. Wir Grüne haben von Anfang an die Inhalte in den Vordergrund gestellt. Ein Kollege aus einer anderen Partei hat es Mal so ausgedrückt: „für ihn heißt mit Grünen zu regieren, wieder gerne zur Arbeit zu gehen.“ Und das ist für mich der wichtigste Erfolg, denn nur so kann man das meiste für die Stadt herausholen.​

    5 Eckpunkte für Innsbrucks Zukufnt
    • Meet and Dance - das Integrationstanzfest 2012
    • Halbzeitfeier Koalition (09.10.2015)
    • Wahlkampfauftakt 2012
    • Bezirksversammlung Abstimmung Koalitionspakt
    • Am Sonntag waehlen gehen!
    • Diskussionsrunde zu Gewalt in der Pflege Mai 2016
    • Straßenbahn Linie 3 Eroeffnung Dezember 2012
    • Innwelle April 2012

    BIOGRAFIE


    Geboren 1975 und aufgewachsen in Nitra, Slowakei.

    Erste politische Erfahrungen bei den StudentInnenprotesten 1989, als Wahlhelferin bei den darauffolgenden ersten freien Wahlen nach der „samtenen Revolution“ in der Tschechoslowakei und als Schulsprecherin im Gymnasium gesammelt.

    Nach der Matura 1993 in die „weite Welt“ aufgebrochen und Wahl-Innsbruckerin geworden. Glücklich verheiratet. In diversen sozialen Projekten in Österreich und im Ausland engagiert gewesen (unter anderem in Sibirien/Russland und Bosnien, kurz nach dem Krieg).

    Beruflich viele Jahre im Bereich der Pflege und sozialen Diensten mit SeniorInnen und Menschen mit Behinderungen gearbeitet, aktuell in Erwachsenenbildung.

    Studium der Geschichte und Germanistik (Lehramt) und der Politikwissenschaft.

    Seit 2006 im grünen Umfeld, seit 2012 im Gemeinderat, seit 2013 im Bezirksgruppenausschuss und seit 2015 BUKO-Delegierte für Tirol.

    unter anderem aktiv bei den Grünen Frauen und bei den Grünen Zuagroasten

    Politische Themenschwerpunkte: Frauen und Gleichstellung, Stadtplanung/Stadtentwicklung und Sicherheit.