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Do, 18.03.2010

Autor

GEMEINDERAT

Gebi Mair

25.01.2007 10:30

Drat GR 07.01.25 - Zwangsumsiedelung von 4000 Studierenden

DRINGENDER ANTRAG

Zwangsübersiedlung von 4.000 Studierenden

Die Übersiedlung der Institute für Psychologie und Erziehungswissenschaften ins BTV-Gebäude am Langen Weg bringt für die 4.000 betroffenen Studierenden viele Probleme mit sich. Aufgabe der Stadt ist es nun, Erleichterungen für die Studierenden in dieser besonders schwierigen Situation zu schaffen. Es ist zu bedauern, dass die Verträge mit der Besitzerin des Gebäudes bereits abgeschlossen wurden und die Studierenden vor vollendete Tatsachen gestellt wurden. Ziel der Stadt Innsbruck sollte es sein, als Stadtmagistrat in zukünftige Entscheidungen von ähnlicher Tragweite vorab eingebunden zu sein. Auch die Einbindung der Studierenden sollte im Interesse der Stadt liegen.

Problembereiche der Übersiedlung sind insbesondere

-         die Tatsache, dass künftig viele Studierende den öffentlichen Verkehr in Innsbruck nutzen müssen, die bisher vom Hauptbahnhof zur GeiWi zu Fuß gehen konnten. Dadurch kommen Mehrkosten auf viele Studierende zu, die insbesondere für jene Studierenden ohne Familienbeihilfe zu einer außerordentlichen finanziellen Belastung werden können.

-         die gefährdete Zusammenarbeit der klinischen Psychologie mit den Universitätskliniken Innsbruck, wo durch die Entfernung europaweit anerkannte Forschungsprojekte in Frage gestellt werden

-         die Verteilung der Lehrveranstaltungen der betroffenen Institute auf künftig drei Standorte (Technik, GeiWi, Langer Weg), wodurch effiziente Stundenplangestaltungen häufig unmöglich werden. Studierende am effizienten Fortgang ihres Studiums zu hindern und dann als BummelstudentInnen zu bezeichnen, wie dies von politischen ProponentInnen gemacht wurde, ist perfide.

Dringender Antrag

Die Bürgermeisterin wird aufgefordert, Maßnahmen zu ergreifen, die die Aussiedelung der Universität an den Langen Weg für die Studierenden weniger belastend machen. Dazu gehört insbesondere eine Überprüfung der Frage, ob Taktfrequenzen der hauptbetroffenen Buslinien C und T verdichtet werden müssen. Überprüft werden soll auch, ob es möglich ist, die Bindung des Studententickets an die Familienbeihilfe abzuschaffen. Weiters sollen Gespräche mit der Österreichischen HochschülerInnenschaft und dem Rektorat der Universität Innsbruck geführt werden, um eine Lösung bezüglich der Verteilung der Lehrorte zu finden, wobei das Ziel ist, die Lehrveranstaltungen jeweils eines Faches nach Möglichkeit auf höchstens zwei Orte zu beschränken. Gespräche mit dem Rektorat sollen eruieren, ob es möglich ist, auf eine Übersiedlung des Lehrbetriebs zu verzichten und stattdessen beispielsweise die Zentrale Verwaltung oder das Rektorat an den Langen Weg auszusiedeln.





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